Maputo 1st Night

Wenn man nach langer Zeit der Vorbereitung unseres Filmes im Zentrum von Maputo aufschlägt, hat das eine besondere Wucht. Einerseits weiß ich, dass unser Hiersein, das Arbeiten folgerichtig und vorgeplant ist. Andererseits ist dann eben doch alles anders. Einigermaßen übernächtigt fahren alle Sinne hoch, befeuern den Geist. Maputo küsst mich, klebt mir bereits nach 12 Stunden auf Haut und Seele. Wir lernen Ines und Raul kennen und begrüßen uns als würden wir uns seit der Pubertät kennen. Alles scheint vertraut. Wir planen unsere gemeinsame Zeit in Maputo. Lutz, Kai, Georg und ich sitzen am Pool des Hotels und ahnen, dass in dieser Stadt eine besondere filmische Arbeit in, mit und unter unseren Händen entstehen kann. Das erfreut uns natürlich und deswegen nehmen wir ein Bad zur Abkühlung.

2 Kommentare zu „Maputo 1st Night“

  1. Na, Jungs, das hört sich doch an wie eine typische Mangan- und Tom-Geschichte. Lasst Euch die Sonne nicht das Hirn verkokeln und denkt dran: Trinken, Trinken, Trinken und dann mal was Höherprozentiges wegen der asylbewerbenden Darmkeime;-) Viele Grüße von den Anhaltinern

    1. Danke Arta, Du bist im Geist dabei. Die Maschine ist gut in Schwung. Das fetzt. Grüße aus Moz sendet Tom

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Die Expedition

Expeditionsblog

Expeditionsteilnehmer

Kai-Uwe Kohlschmidt (Autor/Komponist)

Tom Franke
(Regisseur)

Georg Linde
(Afrikawissenschaftler)

Lutz Rentner
(Autor)

Das Expeditionsziel

Die Künstler von Mangan25 begaben sich im März 2015 auf Spurensuche nach Mosambik. Sie sprachen mit ehemaligen Vertragsarbeitern, suchten die Vereinigung „Mad Germanos“ auf, die bis heute für nicht gezahlten Löhne aus DDR-Zeiten auf der Straße streiten und erlebten so eine besondere DDR-Community im fernen Maputo.

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