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Tag drei. Müde in Maputo.

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Erste Nachricht aus Maputo ans Basislager in Deutschland.

" ... jetzt hab ich die erste freie sekunde, uns geht es allen gut, es war ein anstrengender flug, sehr voller flieger. dann gab es gleich dispo-termine mit raul und seiner frau ines, den drehort für morgen ankieken, wo die demo der madgermanes läuft, eine kleine parkanlage mit ddr-fahne, lernen gleich ehemalige vertragsarbeiter kennen. die jungs sprechen alle gut deutsch, waren in leipzig, wernigerode und berlin. besorgungen: telefonkarten, internet-space für georgs wlan-router, geldtauschen. dann gab es was zu essen und jetzt sitzen wir am pool auf ein glas wodka. es ist immer noch sehr warm hier und ich bin ziemlich müde... " (Kai-Uwe Kohlschmidt - 10.03.2015, 19:07 Uhr) [supsystic-gallery id=1 position=center] © Foto: Georg Linde ...
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Tag zwei. Abflug mit Verzögerung!

IMG_5004  image1 Das Team: (v.l.n.r.) Tom Franke, Lutz Rentner, Georg Linde und Kai-Uwe Kohlschmidt © Fotos: Georg Linde ...

Tag Eins – das große Warten

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Reisen heißt zumeist auch warten. Warten auf den Flieger, das Boot, den Guide, das richtige Wetterfenster. Manjana, Manjana. Uns hat es gleich einen ganzen Tag nach hinten gespült. Die Äthiopien-Airline läßt ihre Düse heute am Boden. Zuwenig Reisende, die in den Süden wollen, heute Nacht. Das Kleingedruckte im Ticket  lässt grüßen: Die dürfen das ! Tom hatte gleich ein paar Kilometer Rennereien mehr auf dem Tacho, da er als Teamchef, alle Gewerke umdisponieren mußte. Auch unseren Lift von Johannesburg nach Maputo. Kaum, dass er das administriert hatte, ließ Äthiopien Airline die nächste lustige Katze aus dem Sack. Außerplanmäßig hält das Flugzeug morgen in Maputo. Das kürzt den Weg gleich wieder um 10 Stunden Highwaytrip durch Südafrika ab und schießt uns zurück ins Geplante. Ist das jetzt schon wieder LARIAM, die Malaria-Prophylaxe, die mir so in die Seele hämmert? Der Beipackzettel  barg, wie die letzte Woche auch bestätigte, viele nette Nebenwirkungen ...
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Tag Minus 12

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Noch zwölf Tage bis zum Abflug nach Mozambique. Gestern wurde mein Tetanus/ Diphterie - und Polio-Schutz erneuert. Heute startet die Malaria-Prophylaxe. Wie immer das sich Nicht- Vorstellen-Können der Fremde, des Anderen. Was erwartet uns? Hitze? Auf jeden Fall, da unten ist tropischer Sommer. Gefahren? Ich hoffe, die sind überschaubar und zu händeln. Wir fahren von Johannesburg (Südafrika) nach Maputo mit dem Auto. Ganz sicher nicht das Skandinavien des Südens. Aber eine mittlere Gruppe verschafft sich allein durch Anzahl eine gewisse Sicherheit und Georg ist ein erfahrener Afrika-Kenner. Er spricht Suaheli und noch ein paar Sprachen mehr. Des weiteren schickt Raul uns einen Fahrer, so dass wir uns etwas entspannen und auf jeden Fall auch vor freuen dürfen. Soeben startet unsere Pressekonferenz zur Mangan-Ausstellung im Kunstraum-Potsdam. Dort steht im dritten Saal ein Terminal, wo genau dieser Block hier permanent auf Sendung ist. Ein Feedback-Tool für unsere Reise auf den Spuren der ...

Die Expedition

Expeditionsblog

Expeditionsteilnehmer

Kai-Uwe Kohlschmidt (Autor/Komponist)

Tom Franke
(Regisseur)

Georg Linde
(Afrikawissenschaftler)

Lutz Rentner
(Autor)

Das Expeditionsziel

Die Künstler von Mangan25 begaben sich im März 2015 auf Spurensuche nach Mosambik. Sie sprachen mit ehemaligen Vertragsarbeitern, suchten die Vereinigung „Mad Germanos“ auf, die bis heute für nicht gezahlten Löhne aus DDR-Zeiten auf der Straße streiten und erlebten so eine besondere DDR-Community im fernen Maputo.

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