Expeditionsblog Amerika 2018

Tag 27 – This is the end

Houston Airport (v. l.) Momo Kohlschmidt, Arta Adler, Peter Adler und Kai-Uwe Kohlschmidt ...
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Tag 27 – Meilenschrubber und Indianerversteher

Es ist vollbracht. Wir lungern im George-Busch-Airport Houston und werden bald einchecken. Heute früh haben wir unser getreues Wohngefährt bei Cruise Amerika abgegeben und waren selbst etwas überrascht, wieviel Meilen wir runter gerammelt haben. Dreitausendfünfhundertachtundvierzig Meilen, holla das sind 5709km. Die beiden Piloten, also Rübinger und icke sind irgendwie mehr als froh den fliegenden Pappkarton nun nicht mehr steuern zu müssen. Seine großen Aufbauten waren sehr gewöhnungsbedurftige Windfänger und wenn der Asphalt mal ein paar Dellen hatte, kam der Campingkahn ab 90kmh schon ordentlich ins weichgefederte Schlingern.
Mit etwas Wehmut haben wir ihn heute früh dann noch mal gründlich und deutsch durchgeschrubbt und mit einem Klapps auf den Hintern beim lässigen Verleiher abgegeben.
Die letzten Tage waren noch einmal ereignisreich. Wir lagerten am Llano-River, in Dos Rios, ein einsamer und pittoresker Spot, der uns ein letztes mal mit der Schönheit der texanischen Szenerien beschenkte. Zu Hermann Lehmanns Zeiten war dies der letzte Vorposten der blue-eyed-devils, der europäischen Siedler. Hinter dem Fluss begannen die unermesslichen hunting grounds der Comancheria. Am Llano River in Dos Rios Dem Untergang der Comanchen, des einst mächtigsten Tribes Nordamerikas ging ein vierzig jähriger blutrünstiger und von beiden Seiten erbittert geführter Krieg voraus. Erst als die Texaner ...
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Tag 24 – Horizonte der Vergeblichkeiten

Ein Geier spaziert über den kleinen Campground am Rio Grande. Er inspiziert die vielleicht zehn Wohnmobile, checkt die Lage. Sein roter Kopf und die kleinen, schwarzen Augen geben ihm ein halbmenschliches Anlitz. Mich erinnert er an einen Trunkenbolt der im Neubaugebiet auf dem Nachhauseweg seine Hausnummer vergessen hat. In der Luft kreisen Black Hawks, schwarze Falken. Der Geier weiß, wenn sich hier was finden lässt, dann muss er zu Fuß gehen, sonst sind die Falken schneller. Er setzt sich demonstrativ auf unseren Tisch und spreizt sein Gefieder gute zwanzig Minuten lang. Balzt er mit uns?
Hier im Big Bend National Park scheint die ganze Natur mit uns zu balzen. Ganze zwei Stunden brauchen wir mit dem Camper, vom Eingang bis zum Endpunkt an der mexikanischen Grenze am Rio Grande. Die Berge sind gewaltig, majestätisch und overvelming, wie der Amerikaner sagen würde. Karl May hätte dies sehen sollen, er hätte mit dem Schreiben aufgehört. In smoother Fahrt lässt man die Fels-und Gebirgsketten, die der Chihuahua-Wüste ihren großen Glanz geben, in sich hineinfließen und man wird ganz still, die Sinne sind geschmeichelt. Das alles war Apachenland, Rückzugsland, hier gab es keine weißen Siedler. Endah, wie Hermann Lehmann bei den Apachen hieß, hat ...
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Tag 22 – Images

White Sands, New Mexico – Farbe White Sands, New Mexico – s/w Hueco Tanks, Texas – Farbe Hueco Tanks, Texas – s/w Palo Duro Canyon, Texas – Farbe Palo Duro Canyon, Texas – s/W ...
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